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Wake-Up-Call für die Immobilienbranche

Brauchen wir noch die Büros, die wir bauen? Nein, wir bräuchten längst ganz andere, meint New-Work-Expertin Birgit Gebhardt. Ihrer Meinung nach hat das Büro seinen technologischen Vorsprung schon verloren, die Immobilienbranche seine neue Bedeutung aber noch nicht gefunden.

Verschlafen wir die Trends? Oder kreisen wir zu sehr um uns selbst? Die Trendforscherin mahnt, dass wir Mehrwerte wie Flexibilität, Effizienz und Effektivität bisher ausschließlich auf den B2B-Bereich ausgerichtet haben, nämlich auf Gebäudebetreiber, Mieter oder Investoren. Und jetzt vom Endnutzer die Quittung (als Bewertung der Büroimmobilie) bekommen: Über ihr Fernbleiben. Gelöst hätte die Branche damit nicht mal ihre aktuellen Herausforderungen, denn wenn Büros nur noch an 2-3 von möglichen 5-7 Tagen genutzt werden, können auch keine ESG-Siegel mehr Nachhaltigkeit vortäuschen. Wir sollten umdenken!

In der vernetzten Arbeitswelt benötigen Büros wieder ein professionelles Alleinstellungsmerkmal, um attraktiv zu bleiben. Und die Trendexpertin hätte dazu sogar etwas im Angebot. Lassen wir uns im Wake-Up-Call die Augen für die Immobilienbranche öffnen!

Kaum jemand könnte den notwendigen Perspektivwechsel besser skizzieren als die Zukunftsforscherin Birgit Gebhardt. Seit rund 10 Jahren durchdringt sie den Megatrend New Work und berät Kunden wie die Swisscom, Energie AG Oberösterreich oder Lufthansa Group. Die ehemalige Geschäftsführerin des Hamburger Trendbüros verfügt über branchenübergreifendes Erfahrungswissen, das sie zu Vorstellungen einer vernetzten Arbeitskultur verknüpft: Zunächst erschreckend neu, aber dann erstaunlich plausibel und erfreulich konkret.

©birgit-gebhardt.com

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